Heute…

… habe ich den gesamten Vormittag erst bei meinem Hausarzt gesessen und dann im Krankenhaus verbracht. Wunderschön.

Nach meiner Verletzung gestern, nachdem ich eine Treppe runter gesprungen war, um die Bahn noch zu bekommen, bin ich heute früh direkt zum Arzt gewandert. Da es ein Arbeitsunfall war, also während der Berufsschule, musste ich direkt ins Krankenhaus.

Im Krankenhaus musste ich natürlich erst alles schildern, dann zur Ambulanz, zum Röntgen nur um Ende erleichtert das Ergebnis zu bekommen, es sei nichts gebrochen. Pure Erleichterung, aber dafür vier Stunden im Krankenhaus verbracht.

Mittags war ich dann noch mit meinem Papa, der mich auch vom Krankenhaus abgeholt hat, eine Kleinigkeit essen 😊

Und fast am Ende dieses etwas merkwürdigen Tages, kann ich doch noch glücklich sagen, dass ich meine erste Hausarbeit endlich fertig geschrieben und abgeschickt habe 😄 fehlt also nur noch eine Hausarbeit, die am 19. fällig ist. Die Hälfte ist also schon mal geschafft 😅🙌🏼

Frustbewältigung…

… bedeutet bei mir, mich im Bett zu verkriechen und einen Film zu schauen.

Das habe ich mir heute auch redlich verdient. Nachdem der Tag so gut begonnen hat, hab ich mich (mal wieder) am Fuß verletzt und muss morgen früh erstmal zum Arzt. (Ich hasse Ärzte!) und nein, ich bin nicht gerade erfreut, aber wenigstens tut mein Fuß nach dem kühlen nicht mehr ganz so weh. Ein kleiner Lichtblick.

Und was gibt es nach einem langen frustrierendem Tag als sich im kuschligen Bett einen Film anzusehen. In meinem Fall einer meiner Lieblingsfilme aus der Kindheit: plötzlich Prinzessin 👸🏻

Ich liebe die unglaublich charmante Rolle von Julie Andrews als Königin Clarisse von Genovien und Großmutter, einem fiktiven kleinen Land in Europa. Ich liebe die verrückte Rolle von Anne Hathaway, und der derzeitigen Prinzessin von Genovien, Amelia (Mia) Thermopolis. Ihr Leben stellt sich innerhalb von wenigen Wochen total auf den Kopf und ich liebe es wie sie sich von dieser tollpatschigen Außenseiterin zu einer unglaublich starken jungen Frau entwickelt.

Ich liebe die kleinen, verrückten Momente zwischendurch die einen immer wieder zum schmunzeln oder lauthals lachen lassen. Dabei kann man unglaublich gut abschalten 😌

Plötzlich Prinzessin lässt einen in das Leben eines 15-jährigen Mädchens hinein blicken, dass über Nacht zur Prinzessin wird und sich jetzt in der Öffentlichkeit stehend an alle Regeln halten muss, an die sich eine Prinzessin halten muss. Ihre Omi ist dabei immer an ihrer Seite und versucht auch einige neue Dinge von Mia zu lernen. Jeder der Julie Andrews und Anne Hathaway so sehr liebt wie ich, sollte sich diesen Film auf keinen Fall entgehen lassen 😊

Und weil es so gut dazu passt, hier ein Lied aus den 90ern was mich immer daran erinnert, so zu sein wie man ist und nicht wie andere einen haben wollen.

Wunderschönes Lied 🥰❤️

Willkommen zurück…

… im Alltag

Heute war der erste Tag der nächsten drei Wochen der Praxisphase in der Berufsschule. Und wie die meisten es kennen, ist es nach zwei Wochen freier Zeit besonders schwierig morgens aufstehen. Vor allem wenn die Woche mit sechs Uhr aufstehen beginnt.

Nach meinem Kaffee ging es mir dann aber schon etwas besser, danke ans Koffein 😂

Jedenfalls fing der Unterrichtsmorgen direkt mit dem schlimmsten Kurs überhaupt an, Tontechnik heißt Mathe. Logarithmen, Formeln, Variablen um nur einige der wenigen Dinge zu nennen, die für mich Mathe zu einem schrecklichen Fach machen. Und Tontechnik beschäftigt sich zudem mit den verschiedenen Spannungen und noch einigen weiteren verhassten Dingen. Dabei geht es in meiner Ausbildung dem Mediengestalter sowohl um die Praxis wie Arbeit an der Kamera, Schnitt, Regie und weiteren Sachen, aber ebenso um die Theorie in Form von Mathe. Wunderschön, aber da muss man leider auch durch.

Der schönere Teil kam dann am Nachmittag, wo wir zunächst mit den Kursen über uns ein Musikvideo und einen kurzen Film anschauten, die die beiden Kursen vor einer Woche gedreht hatten. Danach ging es dann um meinen Kurs, der ab heute in der ersten Projektphase angekommen ist. Was wiederum bedeutet, dass wir die nächsten drei Wochen konsequent an einem eigenen Filmprojekt arbeiten werden. Es gibt einige Vorgaben, die bei dem Dreh beachtet werden müssen, aber wir haben bereits gute Voraussetzungen dafür aufgrund unseres Projekts.

Wir haben uns dazu entschieden einen Kurzfilm zu drehen, einen Horrorfilm. Dieser soll nur fünf Minuten lang sein. Ab morgen geht es also los mit der Besichtigung unserer Filmlocation. Da fühlt man sich irgendwie wie ein richtiger Filmemacher, zumindest ein wenig 😉. Unsere Dozenten haben uns sogar extra eine Nebelmaschine besorgt, ich glaube besser kann es nicht mehr werden 😄

Ich bin auf jeden Fall gespannt was aus dem Projekt wird. Diese Woche ist noch für Drehplan- und Skripterstellung vorgesehen, ab nächster Woche wird dann gedreht und ich freue mich riesig darauf 🎬🎞

Eines meiner Lieblingsbücher…

… ist definitiv Libellensommer von Antje Babendererde. Mich haben die Geschichten über Indianer schon als kleines Kind fasziniert und ich finde, dass Antje Babendererde eine faszinierende Art und Weise besitzt mit ihren Wörtern die Menschen zu verzaubern.

Libellensommer handelt von der 15-jährigen Jodie Thompson, die aufgrund von familiären Problemen den Sommer bei ihrem Internetfreund verbringen möchte. Auf dem Weg zu ihrem Freund, trifft sie an einer Tankstelle auf einen Indianerjungen, der sie so böse anstarrt, dass sie bei einem Truckfahrer einsteigt, der keine guten Absichten hat. Nachdem sie das während einer kurzen Rast bemerkt, flüchtet sie in den Wald. Dabei trifft sie auf den zuvor an der Tankstelle getroffenen, Indianerjungen Jay Muskalunge. Während die beiden vor dem Trucker flüchten verletzt Jodie sich unterwegs und Jay bleibt nichts anderes übrig als sie in sein Indianerdorf weit weg von der Zivilisation mitzunehmen.

Während der Zeit im Dorf trifft sie auf Jays Bruder, der kurze Zeit später verstirbt und auf Althea, die einzige Frau im Camp.

Also Stadtkind muss sie sich zunächst in der Wildnis zurecht finden und lernt dabei viel über sich selbst als auch über die Natur. Außerdem verliebt sie sich in Jay und ist tief bestürzt als er sie zurück in die Stadt bringt.

Der Titel des Buches geht auf die Libellenphobie von Jodie zurück, die sie aber im Laufe des Buches ablegt, da Jay ihr zeigt wie schön Libellen sind.

Libellensommer ist definitiv eines meiner Lieblingsbücher, weil man sich selbst als Teil dieses Buches fühlt. Man spürt die Natur um sich herum und wird in diese Welt hineingezogen, dass man nicht mehr aufhören kann zu lesen. Und ich bin der Meinung das genau das ein wirklich gutes Buch aus macht.

Weitere Bücher von ihr sind unter anderem Indigosommer, Lakota Moon und die verborgene Seite des Mondes, um nur ein paar ihrer Werke zu nennen. Die sind auch auf jeden Fall zu empfehlen 😊

Dieses Gefühl..

… von Heimat 🏠

Ich glaube jeder kennt dieses Gefühl von Heimat, wenn man wieder zurück nach Hause kommt. Egal ob nach einer Reise oder nur für einen Besuch, es ist einfach die Heimat, dort wo man aufgewachsen ist. Dort wo die Erinnerungen an die Kindheit wieder lebendig werden.

Für mich hat das nochmal eine ganz andere Bedeutung, denn meine Heimat ist Köln. Und ich glaube nur echte Lokalpatrioten 😉 kennen dieses Gefühl, wenn man nach langer Zeit wieder nach Hause kommt. Wenn man mit dem Zug über die Hohenzollernbrücke fährt und den Dom sieht, und man automatisch irgendwie Tränen in den Augen hat, weil man sich so freut wieder hier zu sein.

Irgendwie ist es verrückt, aber so ist das mit uns Kölnern 🤷🏻‍♀️ wir sind alle ein bisschen jeck im Kopf, aber genau das liebe ich so an dieser Stadt und den menschen. Es ist meine Heimat und ich bin jedes Mal wieder stolz zu sagen, dass ich aus Köln komme 😄

Und um es mit den Worten von einer der tollsten kölschen Bands auszudrücken:

Et jitt kei wood dat sage künnt wat ich föhl, wenn ich an Kölle denk. Wenn ich an ming Heimat denk

– Cat Ballou

🏠❤️

Lesen.. 📖

… ist für mich eine Flucht aus der Realität in eine andere Welt.

Ich erinnere mich daran, wie ich besessen war lesen und schreiben zu lernen, kurz bevor ich in die Schule gekommen bin. Und als ich endlich lesen konnte, dann konnte ich nicht genug bekommen.

Das war für mich eine Flucht in eine andere Welt, ich habe viel Fantasy gelesen. Natürlich Harry Potter miteingeschlossen 😉 wer hat das denn auch nicht gelesen?! 😅 Eragon, der Hobbit und Herr der Ringe waren auch dabei.

Und seitdem habe ich unendlich viele Bücher gelesen. Biografien, Fantasy, Science-Fiction, die Reihe der Genres geht noch unendlich weiter und ich habe jedes einzelne Wort verschlungen.

Lesen für mich ist etwas magisches. Es entführt einen in eine andere Welt. Dabei kann man einfach mal abschalten und sich irgendwie frei fühlen.

Leider habe ich momentan wenig Zeit um zu lesen, aber ich habe mir vorgenommen das wieder zu ändern.

Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die gewaltigste.

– Heinrich Heine

Diese kleinen Momente…

… im Leben

Ich liebe den Geruch von Sommerregen. Den Geruch von nassem Asphalt der einem nach einem Regenschauer in die Nase steigt.

Ich liebe es abends auf meinem Balkon zu sitzen, dem Rauschen der Bäume und dem Zirpen der Grillen zu lauschen. Diese friedliche Stille am Abend, aber auch die Musikfetzen, die zu einem hinauf getragen werden, wenn im Dorf irgendwo eine Party statt findet.

Genauso wie wenn man sich abends ins Bett kuschelt und man dann ganz leise die Regentropfen hört, die sanft auf den Asphalt treffen. Das monotone Rauschen was einen noch besser einschlafen lässt.

Am meisten aber liebe ich die Momente mit meiner Familie. Gerade in diesem Jahr, wir wir so viele geliebte Menschen verabschieden mussten, ist für mich diese Zeit noch kostbarer geworden. Dadurch, dass die Familie immer kleiner wird, hält man an diesen Momenten fest.

Das Sonntagsfrühstück bei Mama mit meiner Schwester auf dem Balkon, das beisammen sein im Sommer genauso wie Geburtstage, die die ganze Familie zusammen kommen lässt.

Es sind diese kleinen Momente im Leben, die das Leben erst richtig lebenswert machen und ich bin sehr dankbar dafür 💕