Lesen.. 📖

… ist für mich eine Flucht aus der Realität in eine andere Welt.

Ich erinnere mich daran, wie ich besessen war lesen und schreiben zu lernen, kurz bevor ich in die Schule gekommen bin. Und als ich endlich lesen konnte, dann konnte ich nicht genug bekommen.

Das war für mich eine Flucht in eine andere Welt, ich habe viel Fantasy gelesen. Natürlich Harry Potter miteingeschlossen 😉 wer hat das denn auch nicht gelesen?! 😅 Eragon, der Hobbit und Herr der Ringe waren auch dabei.

Und seitdem habe ich unendlich viele Bücher gelesen. Biografien, Fantasy, Science-Fiction, die Reihe der Genres geht noch unendlich weiter und ich habe jedes einzelne Wort verschlungen.

Lesen für mich ist etwas magisches. Es entführt einen in eine andere Welt. Dabei kann man einfach mal abschalten und sich irgendwie frei fühlen.

Leider habe ich momentan wenig Zeit um zu lesen, aber ich habe mir vorgenommen das wieder zu ändern.

Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die gewaltigste.

– Heinrich Heine

Diese kleinen Momente…

… im Leben

Ich liebe den Geruch von Sommerregen. Den Geruch von nassem Asphalt der einem nach einem Regenschauer in die Nase steigt.

Ich liebe es abends auf meinem Balkon zu sitzen, dem Rauschen der Bäume und dem Zirpen der Grillen zu lauschen. Diese friedliche Stille am Abend, aber auch die Musikfetzen, die zu einem hinauf getragen werden, wenn im Dorf irgendwo eine Party statt findet.

Genauso wie wenn man sich abends ins Bett kuschelt und man dann ganz leise die Regentropfen hört, die sanft auf den Asphalt treffen. Das monotone Rauschen was einen noch besser einschlafen lässt.

Am meisten aber liebe ich die Momente mit meiner Familie. Gerade in diesem Jahr, wir wir so viele geliebte Menschen verabschieden mussten, ist für mich diese Zeit noch kostbarer geworden. Dadurch, dass die Familie immer kleiner wird, hält man an diesen Momenten fest.

Das Sonntagsfrühstück bei Mama mit meiner Schwester auf dem Balkon, das beisammen sein im Sommer genauso wie Geburtstage, die die ganze Familie zusammen kommen lässt.

Es sind diese kleinen Momente im Leben, die das Leben erst richtig lebenswert machen und ich bin sehr dankbar dafür 💕

Oh wie schön..

… ist es am Meer 🌊

”Go where you feel the most alive”

Ich bin durch und durch ein Dorfkind und ein Sommerkind. Ich hab es früher geliebt auf dem Dorf zu wohnen. Für mich hat sich das nach richtigem Leben angefühlt. Ich liebte den Geruch vom frisch gemähtem Gras, wenn Papa am frühen Abend nach Hause kam und erstmal den Rasenmäher anwarf. Ich liebte es, wenn wir abends mit der Familie draußen auf der Terrasse saßen, die Grillen zirpten, im Teich quakten die Frösche und hin und wieder sahen wir den Schatten einer Fledermaus im Licht der Lampen vorbei fliegen.

Für mich ist das Leben auf dem Dorf und das Leben im Sommer wie Freiheit. Ich habe mich so lebendig gefühlt.

Dieses Gefühl wurde nur noch von den Sommern übertroffen, die wir in dem Haus meiner Großeltern in Spanien verbrachten. Ich erinnere mich genau an das Frühstück vor dem Bungalow und wie wir direkt danach zum Strand los zogen, natürlich schauten wir noch kurz bei den Großeltern vorbei.

Das Rauschen des Meeres und wie wir mittags im Café saßen und Fanta limón tranken. Fanta limón. Noch heute kann ich den Geschmack davon auf meiner Zunge schmecken. Das war für meine Schwester und mich immer ein Highlight und es verbindet uns immer mit Spanien. Es gibt diese kleinen Momente an die man sich sein ganzes Leben erinnern wird.

Ich erinnere mich an die Kirmes, die wir dort mal besuchten als wir noch kleiner waren. Wir sind ewig auf dem Trampolin herum gesprungen. Und sind dann abends noch auf der Strandpromenade spazieren gegangen. Danach sind wir immer todmüde ins Bett gefallen, aber ich erinnere mich, dass ich das Rauschen des Meeres im Ohr hatte.

Ich glaube, dass am Meer die Zeit stehen bleibt. Manchmal muss man einfach nur dort sitzen dem Geräusch der Wellen zuhören und alles um sich herum vergessen.

Mir gehts gut.. 😶

Ich glaube, das ist die Standardantwort, wenn man gerade einen Verlust erlitten hat. Jeder sagt das mal, aber im Grunde weiß man genau, dass man es nicht so meint. Man will nur diese Blicke los werden, die einem jeder entgegen wirft.

Man fühlt sich beschissen, und man hat keine Ahnung wie man einfach so weiter machen soll. Es ist lieb, wenn Freunde sagen, dass man mit ihnen darüber reden soll, aber eigentlich wollen sie es gar nicht richtig wissen, weil sie selbst genug mit ihrem eigenen Leben zu tun haben. Und im Grunde will man sie auch nicht mit seinen eigenen traurigen Lebensgeschichten langweilen.

Das einzige was ich möchte ist, dass man von jemand in den Arm genommen wird, der nichts dazu sagt. Mit dem man einfach da sitzen kann entweder schweigend oder über Gott und die Welt reden kann. Der einen nicht anders behandelt nur weil man gerade trauert.. Und der einem die Tränen weg wischt, die einem seit Wochen die Wange herunter laufen..

Heute sind es genau zwei Wochen und es tut immer noch so weh.. Keine Ahnung, ob dieser Schmerz jemals aufhört oder ob jemals die Tränen aufhören werden zu fließen..

Abschlussprojekt 🎤🎧

Heute möchte ich ein bisschen aus der Uni erzählen, was wir dieses Semester gemacht haben.

Dieses Semester hatten wir einen neuen Kurs:

Online-Journalismus

Wir hatten einige wöchentliche Aufgaben, unter anderem einen Blog zu schreiben. Gut, dass ich den schon hatte 😉

Außerdem noch eine Netzkritik. Dabei ging es darum, drei Online-Seiten zu einem bestimmten Thema zu durchsuchen und sich anzusehen wie die jeweiligen Seiten darüber berichten. Denn je nachdem welche Zeitung darüber schreibt, kommt es immer darauf wie diese darüber berichtet. Steht sie dem Thema eher kritisch gegenüber oder eben nicht? Dann sollten wir das dem Kurs vorstellen.

Als Abschlussprojekt und dem eigentlichen Ziel des Kurses sollten wir ein multimediales Projekt erarbeiten und über ein bestimmtes Thema berichten, sei es mit Video, Audio oder einem Blog-Eintrag. Die Themenwahl war schon sehr schwierig, zunächst suchten wir uns das Thema über Horoskope aus. Wir stellten uns die Frage, wo eigentlich Horoskope her kommen, wie werden diese erstellt, wer erstellt sie und glauben die Menschen überhaupt daran? Wer liest sein tägliches Horoskop und glaubt auch daran?

Diese ganzen Fragen mussten wir uns stellen um darauf die Interviewfragen abzustimmen. Wir versuchten auch einen Experten zu finden, der uns dabei hätte behilflich sein können. Leider mussten wir nach kurzer Zeit feststellen, dass es sehr schwierig gewesen wäre, unsere Ideen in die Praxis umzusetzen. Also setzten wir uns erneut zusammen und suchten uns ein neues Thema, welches umzusetzen wäre.

In dieser Zeit, zwischen Ende Mai und Anfang Juni kam uns die Hitzewelle zugute und wir entschieden uns dafür darüber zu berichten wie die Kölner mit der Hitzewelle umgehen.

Das Exposé mit Zeit- und Arbeitsplan ging dann recht schnell zu erstellen. Dieses wurde dann auch sofort von unserem Prof abgesegnet, sodass wir in derselben Woche bereits mit unseren Aufnahmegeräten los ziehen konnten um die Kölner zu interviewen.

Dabei entstanden eine Vielzahl von Interviews, die wir hinterher zu einem kurzen Radiobeitrag zusammen schneiden konnten unterlegt mit den Stimmen der Moderatoren, Musik und noch einigen hilfreichen Tipps zum abkühlen.

Den Beitrag habe ich euch hier noch verlinkt. Hört ihn euch gerne an und teilt mir gerne eure Meinung in den Kommentaren mit.

Viel Spaß beim Hören! 🎧🤗

P.S.: nein, wir sind nicht auf Twitter, Facebook oder Instagram. Das haben wir nur für den Beitrag gesagt 😅

Abschlussprojekt: Radio am Dom 📻

Heimat🏡

Manchmal, wenn mir das Leben in der Stadt zu anstrengend wird, brauche ich eine Auszeit. Für eine Auszeit eignet sich am besten, richtig, das Land. Ich bin in einem Dorf aufgewachsen. Es ist zwar größer als manch andere Dörfer wie zB in der Eifel, aber für mich ist es trotzdem mein Dorf. 19 Jahre habe ich dort gelebt und seit ich in der Stadt wohne, vermisse ich es jeden einzelnen Tag. Es ist einfach mein Zuhause und wird es auch immer bleiben.

Was ist am Dorf am liebsten mag, ist dass man sich einfach kennt. Man kennt seine Nachbarn, man kennt die Leute, die in den Straßen drum herum wohnen und man feiert Partys zusammen. Sei es das jährliche Stadtfest Anfang, die Schützenfeste, wo die Straßen mit weiß-grünen Girlanden geschmückt sind oder Karneval.

Das alles ist meine Heimat. Dort wo ich auf der Straße Menschen treffe, mit denen ich aufgewachsen und zur Schule gegangen bin. Dort wo meine Familie wohnt. Dort wo ich als ich klein war, mit meinen Freunden auf unseren Rädern durch die Gegend gefahren bin. Unsere Straße in der mir meine Schwester das Fahrrad fahren beigebracht hat und wo wir früher auf unseren Skates entlang gefahren sind.

Wenn ich die Augen schließe, kann ich das Plätschern unseres kleinen Wasserfalls im Garten hören und die Frösche, die quaken. Nachts kann ich die Grillen hören. Die Erinnerung daran, wie wir nachts noch lange auf der Terrasse saßen, manchmal sahen wir Glühwürmchen oder den Schatten einer Fledermaus. All das werde ich niemals vergessen.

Das alles ist ein Teil von mir, meine Erinnerungen an unbeschwerte Zeiten.

Und ich vermisse diese Zeit